Wie sichert man Daten – persönliche Daten?

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In einem Artikel der „The Seattle Times“ wurde publiziert, dass der Washington State University einen Safe mit einer Harddisk gestohlen wurde. Die Harddisk enthielt Daten des Social & Economic Sciences Research Center (SESRC) mit persönlichen Daten wie Namen, Adresse inklusive Sozialversicherungsnummer. Der Präsident der Washington State University hat sich darauf entschlossen alle 1 Mio. betroffenen Benutzer mit einem Brief zu informieren und als Entschädigung ein Jahres Abonnement für Experian’s ProtectMyID Alert Service anzubieten (sollten die Daten im Netz auftauchen, bestehen hier Chancen, dass man dies entdeckt). Was würde ein solcher Fall in der Schweiz kosten? Wer würde für diese Kosten aufkommen? In wiefern hat dies Auswirkungen auf den Erfolg Ihrer zukünftigen Tätigkeiten?

Dieser Fall zeigt auf, wie wichtig es ist beim Umgang mit Daten äusserst vorsichtig vorzugehen und ein normaler Safe ein idealer Aufbewahrungsort für Daten jeglicher Art ist. Die Zeiten, wo Daten unverschlüsselt auf externe Datenträger gesichert werden, sollte ohnehin der Vergangenheit angehören. Aber wohl 2 von 3 Unternehmen speichern Daten immer noch unverschlüsselt auf Bänder (teilweise rechtlich vorgeschrieben) und lagern diese innerhalb der Unternehmung in wenig gesicherten Räumen. Nur die Existenz von unverschlüsselten physisch Datenträgern würde vielen Datenschutz-Experten bereits das Wasser auf die Stirn treiben und für schlaflose Nächte sorgen. Zeit für mehr Information und einen schnellen Wandel in der gängigen Praxis.

Gerade an Universitäten wird sehr häufig Forschung an Real-Daten gemacht, welche von Behörden, oder auch Banken zur Verfügung gestellt werden. Die Universität und alle Forschungsorgane stehen somit in der Verantwortung mit dem Umgang diese Daten entsprechend sorgfältig umzugehen. Wie gehen Sie in Ihrer Tätigkeit mit persönlichen, sowie mit Arbeitsdaten um? Wo speichern, und wo sichern Sie diese Daten? Sind diese Orte wirklich sicher? Wurde der Umgang mit Daten in Ihrer Abteilung mal unabhängig durchleuchtet? Nehmen Sie mit Ihrer IT-Fachabteilung, oder mit uns direkt Kontakt auf. Sie verhindern wohlmöglich einen Millionenschaden. 

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